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Sendung am 29.07.2009: Back to the Roots!


Wir besinnen uns heute wieder unseres eigentlichen Auftrags Asien nach Bonn zu transportieren - zumindest musikalisch! Daher holen wir nicht nur die alten "Klassiker" unserer illustren Radiosendung wieder hervor - nein - wir haben auch so einige brandneue "Klassiker" entdeckt, die wir keinesfalls vorenthalten möchten:

Tibet
Tibetischer Gesang und indische Tablas: Sie gilt als "Stimme Tibets" und tritt neben Stars wie Elton John auf. Die Rede ist von der tibetischen Künstlerin Soname Yangchen, die in ihrem Buch "Wolkenkind" die bewegende und turbulente Geschichte ihres Lebens aufschrieb, das die 32-Jährige von Tibet über Indien und Frankreich bis nach England führte. Heute stellen wir nicht nur Ihr Buch vor, sondern lauschen auch ihrem spirituellem Gesang...

Indien, USA und Frankreich:
Am vorigen Samstag hatten sie mit ihrem "Musiktheater" auf dem Bonner Marktplatz das Publikum mit ihrem abwechslungsreichen Programm zum staunen gebracht und heute bekommt Bonn bei uns seine gewünschte Zugabe: Die rede ist von der Band Rupa & the April Fishes aus San Francisco: Gipsy Swing, Texmex, Balkaneskes, Chanson, Latin Moods und American Folk finden sich darin, das Flair des kleinen Zirkus, des Moulin Rouge und der großen weiten Welt. Trompetenklänge schweiften zwischen Oaxaca und Osteuropa, ein außer Rand und Band geratenes Akkordeon zwischen Musette und Milonga, ein Schlagzeug jonglierte zwischen peitschendem Hi-Hat und fein gekitzeltem Fell, das Cello bockte störrisch auf und erging sich dann wieder in leidenschaftlichem Schmelz. Rupa erzählt mit erotischem Hauch und mädchenhafter Unbekümmertheit von einer Straßencafé-Szene in Paris, vom schmerzhaften Prozess des Songschreibens, wie Liebe seekrank machen kann und idiotische Regierungen ihrer Bevölkerung Angst einjagen. Sie erzählt von den Leiden des Billigflug-Reisens, vom Verlust eines Malers, den sie liebte und - ergreifend zu Tabla-Begleitung, auf Hindi - vom Tod ihres Vaters.

Filmtipp:
Weiterhin stellen wir Euch den vorige Woche in die Kinos gekommenen Film "Salami Aleikum" vor, der wohl nicht nur zu tränen rührt, sondern auch die Lachmuskeln bis zur äußersten Schmerzgrenze erbeben läßt!

Sendung am 03.05.2009 - Die Islamwissenschaften in Deutschland

An diesem Wochenende fand in Münster erstmalig ein von Studierenden der Arabistik und Islamwissenschaften organisiertes Symposium statt. Hier begegneten sich Studierende und Experten der Islamwissenschaft aus ganz Deutschland, um über aktuelle Belange und Fragestellungen des Faches zu diskutieren. Das Symposium unter dem Motto 'Iftah ya Simsim – Eine Tür zum modernen Orient?' diente auch dem Zweck, Impulse bezüglich möglicher Tätigkeitsfelder und Synergie-Effekte einer verstärkt interdisziplinären Ausrichtung des Faches zu setzen.

Neben Vorträgen nahmhafter Experten der Orientalistik (Prof. Dr. Thomas Bauer (Uni Münster), Prof. Dr. Marco Schöller (Uni Münster) und Medienexpertin Dr. Sabine Schiffer) fanden auch Zahlreiche Vorträge von Studierenden aus ganz Deutschland statt. Das Symposium war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg und wird im nächsten Jahr in der Uni-Bamberg fortgesetzt werden. Für Studierende und Interessierte der Islamwissenschaften ein unbedingtes Muß!

In der heutigen Sendung werden wir über Inhalte des Symposiums aufklären, aber auch über das außerordentliche Kulturangebot an diesem Wochende berichten.

Weiterhin freuen wir uns den Religionswissenschaftler Christof Drobny heute bei uns als Gast im Studio begrüßen zu dürfen, der uns von seinen Eindrücken über eine kürzlich unternommene Indien-Reise berichtet.

Das Programm wird natürlich wie immer mit einer breitgefächerten Musikauswahl aus dem orientalischen und fernöstlichen Raum abgerundet werden...

Sendung am 29.03.2009 - "Boomtown India"

Diese Woche haben wir so einige Neuvorstellungen im Gepäck. Vor allem aus Japan hören wir neue Stücke der Künstler Yui, der kanadisch-japanischen Band Monkey Majik, und der j-Pop-Gruppe Home Made Kazoku. Aus Taiwan stellen wir Euch einen neuen Track der c-Pop-Girlgrpoup S.H.E. vor!

Auch aus Korea gibt es ein brandneues Stück der Band Shinhwa mit dem Titel "Throw My Fist" zu hören.

Wir stellen Euch ausserdem die Künstlerin Nawal el-Zoghby aus der arabischen Welt (Libanon) vor und hören ihren aktuellen Hit "Al Layali".

Wir wagen auch einen kleinen Abstecher nach Übersee und spielen das Stück "Boa Sorte" der Brasilianerin Vanessa da Mata.

Inhaltlich geht es unter anderem nach Indien: Wir sprechen über die indischen Mega-Citys wie Mumbai (Bombay) oder Delhi. Auch in Indien leben immer mehr Menschen in Städten. Es ist nicht ganz klar, ob diese Aussage der Weltbank als Warnung, Trendmeldung oder Fakt zu aufzufassen ist. In Mumbai treffen jedenfalls alle drei zu. Jeden Tag wächst die "Maximum City" um mehrere Tausend Seelen an. Missernten, fallende Einnahmen oder kriminell agierende Großgrundbesitzer sind nur einige der Gründe, die die Menschen dazu veranlassen, der ländlichen Umgebung der Metropole den Rücken zu kehren. Landflucht nennt sich das. Wie wirkt sich das auf das soziale Gefüge in den Städten aus? Welche wirtschaftlichen Folgen hat dies für die Metropolen? Und welche kulturellen Auswirkungen? Wie kann städtebaulich bewusst darauf reagiert werden? In Mumbai zerbrechen sich eine Reihe von Personen und Organisationen den Kopf über solche Fragen...


Nawal Al-Zoghy - "Al Layaly"



Tanaka Roma - "One"

Sendung am 22.03.2009 - "Martial Arts"

Die asiatischen Kampfkünste, auch bekannt als martial arts sollen heute bei uns in der Sendung hauptsächlich beschrieben und diskutiert werden. Wir werden hierbei sämtliche damit verbundene Assoziationen und auch Klischees aufgreifen und diese einmal auf ihre Gültigkeit prüfen....

Ob die japanischen Sportarten jiu-jutsu, kendo, aikido, karate und judo oder chinesischer kung-fu, wing-chun und tai-chi-chuan, koreanischer tae-kwon-do, oder gar das indische kalarippayat und das indonesisch/philippinische pencak silat - diese werden in der heutigen OrientAsiaLounge® nicht nur beschrieben und unterschiedliche Merkmale aufgezeigt werden, darüberhinaus werden wir auch einmal schauen wo man in Bonn und Region geeignete Schulen (dojo) findet, die je nach Interesse und Neigung eine Ausbildung in der jeweiligen Kampfkunst ermöglicht.

Bei dem Thema asiatische Kampfkünste wird man wohl kaum um das ostasiatische Filmgenre des sog. "martial arts movie" herumkommen. Auch hier haben wir einige auch zum Teil nicht unwitzige Beispiele aus der nunmehr mehrere Jahrzehnte alten östlichen Filmtradition zusammengestellt.....

(Bild: AIKIDO)


Als warm-up hört Ihr hier schonmal aus dem Soundtrack des martial arts Films mit Jet Li "Fearless" (2006) das Stück "HuoYuanChia" des taiwanesischen c-pop mega-stars Jay Chou, welcher übrigens in dem Streifen als einer der Charaktere auch seine schauspielerischen Leistungen unter Beweis stellen konnte. Kampfmäßig geht es auch in dem Musikvideo bereits heftig zu Sache:









Sendung am 08.03.2009 - "Slumdog Millionär"

In der OrientAsiaLounge® am nächsten Sonntag stellen wir in aller Ausgiebigkeit den neuen Bollywood-Blockbuster "Slumdog Millionär" vor. Der Filmstart in Deutschen Kinos ist am 19. März. Bereits am vorletzten Sonntag hat der Bollywood-Streifen des britischen Regisseurs Danny Boyle ("Trainspotting"), zum allerersten Mal in der Geschichte des indischen Films, auch in Hollywood allertiefste Anerkennung geerntet. Gleich sage und schreibe ACHT Statuetten hat "Slumdog Millionär" bei der kürzlichen Oskar-Verleihung abgestaubt!! Das stößt im Mutterland Indien jedoch nicht nur auf Freudenrufe - es wird auch viel Kritik laut.....

Die Story:
Der 18-jährige Jamal Malik (Dev Patel) ist als Vollweise in den Slums der indischen Mega-Metropole Mumbai aufgewachsen und nur noch eine Frage von dem sensationellen Gewinn von 20 Millionen Rupien (ca. 300.000 Euro) entfernt. Er hat in der TV-Show „Wer wird Millionär?“ bereits 14 Fragen korrekt beantwortet und setzt nun alles auf eine Karte. Löst er die finale Frage, kassiert er den Hauptgewinn. Scheitert er, geht er mit leeren Händen nach Hause. Schnitt: Jamal ist verdächtigt, bei der Fernsehsendung betrogen zu haben. Zwei knallharte Polizisten (Irrfan Khan, Saurabh Shukla) nehmen ihn in die Mangel. Sie wollen ein Geständnis aus ihm herauspressen. Doch Jamal bleibt beharrlich bei seiner Version, dass er die Antworten ehrlich gewusst habe. Zu jeder gestellten Frage in der Show erzählt er von einem einschneidenden Erlebnis aus seiner Kindheit, das ihn auf die richtige Antwort brachte. Immer wieder geht es dabei auch um Maliks Jugendliebe Latika (Freida Pinto), von der er unter herzzerreißenden Umständen getrennt wurde, und um seinen großen Bruder Salim (Madhur Mittal), der in die Kriminalität abgerutscht ist…

Der vom in Indien groß gefeierten Musikproduzenten und Bollywood-Musik Guru A.R. Rahman komponierte Soundtrack zum Film ist in Indien z.Zt. mehr als nur "en vogue"! Hier hört Ihr vorab schonmal den riesen Hit aus dem Soundtrack "Ringa-Ringa":



Felix Fuhrmann:

Mein persönlicher Favorit auf dem Slumdog OST ist der A.R. Rahman Track "Mausam And Escape". Nice Dark-Ambient Style. Als einziger weiterer Künstler bzw Künstlerin tritt auf dem Album M.I.A. auf. Sie ist mit "Paper Planes" gleich doppelt vertreten und featured Rahman in dem Track "O Saya". Der Oscar für die beste Musik ging übrigens an A.R. Rahman für "Jai Ho", den finalen Song des Films. Bollywood-Sound in Perfektion. Wer den indischen Dancehall und Hotstep feiert und nur nicht so recht weiß, wo er danach suchen soll, der wird auf dem Sampler "Bombay Beats" von Mykel Angel fündig! Hier gibts eine BombayBombe nach der anderen. Ebenfalls Garant für guten IndiaDancehall ist Arash. Wer es traditioneller mag greift dann wohl am ehesten zu Ravi Shankar.

Für alle Freunde von Vodka, Bucovina, Fanfare, Balkan Hotstep & DiscoDisco findet am Freitag den 06.03.2009 im Gebäude9 in Köln/Deutz die "Balkan Express Party" statt. Dieses etablierte Event bringt auch den müdesten Partizanen noch zum tanzen und schwitzen! Die Sause startet um 23 Uhr.

Asian Dub Foundation - New Way New Life

Sendung am 22.02.2009 - Der Bollywood-Genre

Heute widmen wir uns unter anderem auch dem Bollywood-Genre und klären die eine oder andere Begrifflichkeit. Bollywood findet man(n) entweder schrecklich schmalzig, oder man liebt es einfach!! Ein Thema der Extreme halt - nicht unbedingt fürs Mittelfeld gedacht.

Hier schonmal ein Vorgeschmack mit Sharukh Khan und Konsorten....



Yeh Ladka Hai Allah